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"Unsere Anreise" Nach dieser Prozedur hielten wir Ausschau nach einem Taxi, welches uns zum Hotel Giftun fahren sollte. Dort trafen wir uns dann mit James, der uns gleich in unser neues zu Hause fuhr. Wir wohnen zusammen mit einem Holländer in einem zweistöckigen Bungalow. James ließ uns erst einmal allein, damit wir unser Gepäck verstauen konnten. Das Haus ist ganz nett, wir suchten uns zu erst eines der noch freien Schlafzimmer aus und richteten uns wohnlich ein. Ich war gleich wieder am Putzen und räumen, damit wir uns auch in unserem Zimmer wohl fühlen. Das Haus hat vier Schlafzimmer,ein großes Ess- und Wohnzimmer, Küche, Bad und Gäste-WC. Gegen 16.00 Uhr machten wir uns dann auf zur Tauchbasis, doch dort war die Hölle los und James meinte, es würde reichen wenn wir morgen früh zum arbeiten kommen würden. Gesagt getan, also gingen wir erst einmal einen Happen essen. Das Giftun ist ein, wie soll ich sagen, ein Deutschländer Hotel, sogar die Kellner können deutsch sprechen, ist jetzt nicht so ganz mein Fall, denn ich rede im Urlaub gerne in einer anderen Sprache, doch schließlich sind wir nicht auf Urlaub hier, also egal. Das Hotel hat sich etwas verändert und sieht jetzt nicht mehr so aus wie vor acht Jahren, als wir hier auf Urlaub waren. Es ist eine große Poollandschaft und noch ein paar neue Gebäude dazu gekommen. Am Abend kam dann unser Mitbewohner Will mit Perrine, einer französischen Tauchlehrerin zu uns und wir unterhielten uns ein Weilchen. Gegen später tauchten dann noch ein paar Holländer auf und es wurde noch ein netter Abend. Als alle aufbrachen um noch in die Bar zu gehen, sagten wir gute Nacht und fielen totmüde ins Bett. Nachdem wir aus unserem Koma erwachten, zogen wir uns an und gingen zur Tauchbasis. Dort bekamen wir von Timm, der die rechte Hand von James ist alles erklärt und gezeigt, was für uns wichtig ist. Thomas fuhr gleich um 10.00 Uhr mit Timm raus zum Checktauchgang der Gäste und ich arbeitete mich im Büro und im Shop ein. Leider kann ich im Moment noch nicht soviel über Ägypten berichten, da wir ja jeden Tag bei der Arbeit sind. Diese macht allerdings sehr viel Spaß, wir haben ganz nette Kolleginnen und Kollegen. Sollten wir irgendwann einmal einen Ausflug planen, dann werde ich darüber berichten, doch noch heißt es erst einmal Malochen, denn ausgeruht haben wir uns genug. Die Ägypter sind ein nettes Völkchen, nicht so aufgeschlossen und so herzlich, wie die Balinesen, aber das liegt wohl am Klima, denn hier ist es so abartig heiß, bei 35 Grad im Schatten ist das ja auch kein Kunststück. Die Sprache ist auch sehr schwer, jedenfalls für mich, da ich mich gerade der Indonesischen Sprache gewidmet habe, jetzt heißt es arabisch lernen, wir haben ja eine ganze Weile Zeit dafür. Die Sprache ist ganz witzig und die Männer, das sind die die ihre Frauen hinter Tüchern verstecken sülzen einem ständig an..................................................................24.10.2002 April 2003. Halli, Hallo, wollte mich mal wieder melden, denn die letzten Monate war ich ziemlich schreibfaul, aber über die Arbeit läßt sich nicht all zu viel berichten und um uns die Sehenswürdigkeiten an zu sehen, hatten wir leider noch keine Zeit. Hallo Leute!!!!
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Es ist kaum vorstellbar, wie es die Menschen vor fast fünftausend Jahren geschafft haben, ohne Maschinen diese riesigen Säulen und Obelisken zu errichten. Nach eineinhalb Stunden Führung fuhren wir weiter zum Luxor Tempel. Doch hier liefen wir alleine durch und bestaunten die uralten Säulen und Statuen. Wir waren wirklich tief beeindruckt von diesen uralten Monumenten. Am Abend fuhren wir noch einmal mit dem Taxi in die Stadt. Leider waren wir fast die einzigsten Touris und wurden dementsprechend von den Händlern belagert (stört am ersten Tag nicht wirklich, ich betone: ersten Tag). Wir flüchteten schnell in ein Lokal, in dem wir auch die einzigen Gäste waren und aßen lecker zu Abend.
Danach fuhren wir zu Der El-Medina, hinterher landeten wir bei den Nobelgräbern, dort sah ich das erste Mal richtige Mumien, die unter einer Klappe und am Ende eines langen, tiefen, dunklen Schachtes lagen, war richtig unheimlich und ganz schön stickig. Ich war froh als ich dort wieder rauskamen.
Hier wollte uns der Führer wieder richtig abzocken und die Kinder bettelten uns ständig an, also flüchteten wir zum Hatschepsut Tempel.
Doch das Innere der letzten Ruhestätten der Pharaonen machte dies alles wett, mir fehlen einfach die Worte um diese Leistung der alten Ägypter zu beschreiben, man muß es sich einfach mit eigenen Augen ansehen und sich selbst ein Urteil bilden, selbst Thomas der ja nicht so auf alte Gemäuer steht fand es toll. Man muß allerdings etwas schmerzfrei sein, wenn man hier die Sanitären Einrichtungen aufsuchen muß (iiiiiiiiiiiiii).
Als abschreckendes Beispiel steht daneben das Neue Cataract Hotel, das eher einem spanischen Bettenbunker gleicht und die ganze Landschaft verschandelt.
Danach fuhren wir mit dem Taxifahrer Mohammed (wie sollte er auch anders heißen, so heißt jeder zweite Ägypter) in die Stadt. Wir machten uns gleich auf die Suche nach dem Hosenschneider, von dem ich im Reiseführer gelesen habe. Den aus dem Buch haben wir nicht aufgetrieben, aber da ja so gut wie nichts los ist hatten wir gleich einen anderen am Hals, bei dem wir nach langen Verhandlungen eine Hose für mich in Auftrag gaben. Anschließend gingen wir an der Uferpromenade zum Essen, wieder einmal war das Lokal unser. |
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Um 9:00 Uhr flogen wir dann nach Abu Simbel. Der Flug dauert etwa 45 Minuten und ist auf alle Fälle besser, als drei Stunden im Bus zu sitzen. Dort angekommen ging es gleich mit dem Bus zum Tempel von Ramses II und dessen Frau Nefetari. Sie muß wirklich seine Lieblingsfrau gewesen sein, wenn man sich dieses Bauwerk ansieht. Im nachhinein muß ich sagen, daß mir Abu Simbel von allen Tempel am besten gefallen hat und das liegt nicht zu letzt an der Tatsache, daß man das Bauwerk in den 60er Jahren um 90 Meter höher versetzt hat, um ihn vor den Fluten des Nasser Stausees zu retten, ist einfach nur unglaublich.
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Um 14:30 Uhr waren wir wieder im Hotel und aßen auf unserer Terrasse zu Mittag und was war dann angesagt? Genau, schlafen, wir hatten ja schließlich Urlaub und was will man bei der Hitze auch sonst tun. Heute schauten wir uns von der Terrasse aus den schönen Sonnenuntergang an. |
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Wieder zurück am Ufer fuhr uns Nunu zum unvollendeten Obelisken. Auch dort waren wir alleine, hier konnte man schön sehen, wie der Obelisk aus dem Granit gemeißelt wurde und er wegen Rissen nicht zur Vollendung kam.
Danach waren wir auf Empfehlung in einem schönen ägyptischen Lokal in dem es, man höre und staune sogar noch andere Gäste außer ans gab und das Essen war super lecker.
Es hat mir jetzt nicht ganz so gut gefallen wie im Old Cataract Hotel, denn es war irgendwie zu alt und so übertrieben vornehm. Am 29. Dezember 2003 haben wir Ägypten verlassen um im März 2004 unser neues altes Ziel Bali anzusteuern. |
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